Bildergalerie: Proteced Bike Lanes in Barcelona

Die Verkehrswende findet auch in Barcelona statt. Neben großen Investitionen in den ÖPNV mit seinem extensiven und hochfrequenten Metro-Netz, der Neu- bzw. Wiedereinführung einer Tram und dem dichten Busnetz wird in immer mehr Straßen Platz für Radwege geschaffen. In Barcelona wird dabei vor allem auf Proteced Bike Lanes gesetzt, also vom Autoverkehr mehr oder weniger baulich abgetrennte Radwege. Meistens werden dafür Fahr- oder Parkspuren genutzt, die umgewandelt werden. Der Radweg liegt also auf der Fahrbahn. Dabei wird der Ansatz gewählt, neben den Radwegen keine parkenden Autos zuzulassen oder aber die parkenden Autos zwischen Radweg und Fahrbahn zu platzieren. Das entspricht der Philosophie der Niederländer und der Dänen mit ihren erfolgreichen Radverkehrinfrastrukturen. Auffällig sind die häufigen Zweirichtungsradwege in Barcelona. In diesem Punkt folgen die Katalanen also eher den Niederländern als den Dänen, die Zweirichtungsradwege an Stadtstraßen ablehnen.

Natürlich gibt es auch in Barcelona noch viel Verbesserungspotential. Es gibt plötzlich endende Radwege, Furten, die auf nicht abgesenkte Bordsteine zulaufen, viele Hauptstraßen ohne jegliche Radinfrastruktur. Für eine Stadt, die bis vor wenigen Jahren noch fast gar keine Radinfrastruktur hatte, ist sie aber in großen Schritten unterwegs.

Nicht unerwähnt bleiben sollte das viel genutzte und weitverbreitete Fahrradverleihsystem Bicing, das Bewohnern Barcelonas zur Verfügung steht.

 

 

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